Kellerrohbau fertig

Unsere Kellerbauer sind wirklich flott.
Noch am letzten Montag war morgens nur die Baugrube mit Kiesfilterschicht auf unserem Grundstück. Am Dienstag Mittag war bereits die Bodenplatte fertig gegossen und trocknete.
Am Donnerstag Abend standen die Fertigelementwände und die Deckenplatten lagen drauf, am Freitag Abend waren bereits Wände und Deckenelemente mit Beton verfüllt und trockneten.

Am Samstag konnte ich bereits unsere Kellerräume besichtigen und den ersten Spaziergang im Erdgeschoss machen :-).

Die nächsten Schritte sind jetzt Anbringung der Außendämmung (die liegt bereits da), Installation der Abwasserrohre und dann kann bereits der Arbeitsraum wieder verfüllt werden.

IMG_20150214_100349 IMG_20150214_100346

Nachtrag „Vorbemusterung“

Der nächste sehnsüchtig erwartete Termin war nun die Bemusterung.

Damit wir ein bisschen mehr Zeit zum Nachdenken über manche Details hatten und um uns bei der eigentlichen Bemusterung besser auf Bad -und Elektroplanung konzentrieren zu können, fuhren wir kurzerhand schon einmal im September zur Vorplanung in die Bemusterungsausstellung nach Frankenberg.

Aufgrund der Fülle von Entscheidungen, die bei der Bemusterung zu treffen sind, waren wir über diesen Ausflug sehr froh und konnten bei einigen Ausstattungsdetails auch schon Entscheidungen treffen.

Die Zeit bis zur eigentlichen Bemusterung vertrieben wir uns dann damit, uns für die Bodengestaltung Material und Dekor auszusuchen.

Nachtrag Planungsskizzen und Bauantrag

Vier Wochen nach dem Architektengespräch waren kamen dann die ersten Planungsskizzen und natürlich auch eine aktualisierte Rechnung mit der Post.

20150215_143315 20150215_14335920150215_143424

Nachdem wir noch einige Korrekturen angemerkt hatten, wurden von FingerHaus die ersten Vorabzüge erstellt.

Nach weiteren kleinen Korrekturen bekamen wir Unterlagen für den Bauantrag per Post zugeschickt. Da an fast jede Stelle mehrere Kopien geschickt werden mussten, begann für uns der erste Unterschriftenmarathon.

Die Baufreigabe erfolgte dann September, nach kurzem hin und her wegen des zweiten Stellplatz, problemlos. Da wir laut Bebauungsplan zwei Stellplätze brauchen und beide unabhängig voneinander benutzbar sein müssen, werden wir nun doch auch links vom Haus noch einen Stellplatz haben, statt nur in der Einfahrt zur Garage.

 

Nachtrag Architektengespräch

Seit dem Kauf des Grundstücks ist natürlich viel passiert, aber irgendwie sind wir nicht dazu gekommen, viel zu schreiben. Ein bisschen was will ich deswegen jetzt nachholen. Zunächst einmal hatten wir letzten Mai unser Architektengespräch:

Die Planung mit unserem Architekten dauerte nur einen Nachmittag, war aber äußerst produktiv. Unsere Vorstellungen fürs Erdgeschoss wurden ohne Probleme umgesetzt, allerdings haben wir uns dabei entschieden, nun doch keinen Holzofen ins Wohnzimmer einzubauen, da wir diesen aufgrund der gesetzlichen Vorschriften, die uns unser Architekt genannt hat, nicht gut platzieren konnten.

Im Obergeschoss hatten wir kaum konkrete Vorstellungen, außer dass wir aus dem Mini-Arbeitszimmer gerne eine Ankleide machen wollten und dass wir im Bad unbedingt eine großzügige Dusche ohne störende Duschtasse haben wollten.

Innerhalb kurzer Zeit wurde uns dann ein tolles Bad mit der gewünschten Dusche, Badewanne, Toilette und zwei Waschbecken im geplanten Elternschlafzimmer gezeichnet und es blieb auch noch Platz für reichlich Stauraum im Bad. Durch das Tauschen von Bad und Schlafzimmer wurde letzteres zwar kleiner, erhielt aber auch einen direkten Zugang zur Ankleide.

Auch der Keller war schnell geplant, ein beheiztes Arbeitszimmer, ein Hauswirtschaftsraum, ein kleiner Lagerraum und ein großer Mehrzweckkeller.

Keller, Bodenplatte

Wow, die Kellerbauer haben echt Tempo.

Montag morgen begonnen und dann erstmal auf den Vermesser gewartet, komme ich heute morgen auf die Baustelle, da wird gerade die 2. Hälfte der Bodenplatte gegossen. Schon gegen 10.00 Uhr ist die Bodenplatte fertig, alles aufgeräumt und die 3 Mann rücken wieder ab, weil alles fertig ist.

Nächste Schritte:
Am Donnerstag morgen werden die Wandelemente des Kellers gesetzt, und nachmittags kommt die Decke drauf. Und siehe da, wir haben einen Keller.

Ein Problem zeichnet sich aber ab:
Anfänglich hatten wir die Sorge (auch auf Basis dessen, was wir beim Nachbarn in der Baugrube gesehen haben), dass der Wartungsschacht für das Abwasser nicht tief genug gegründet ist und beim Aushub in der Standfestigkeit gefährdet ist. Auf den Bildern des Erdaushubs sieht man allerdings, dass wir den Boden des Schachtes gar nicht erreicht haben. Die verdichtete Kiesschicht deckt dabei auch das Schmutzwasserrohr des Trennsystems ab.
Das ist jetzt mit der gegossenen Bodenplatte noch etwas problematischer. Der Erdbauer wird es nicht einfach haben, den Schmutzwassereinlauf wieder freizulegen und ein Anschlussrohr anzuschließen. Er weiß allerdings bereits Bescheid.

IMG_20150210_102639IMG_20150210_101200

Erdbau, Phase 1

In den letzten 2 Wochen war geplant, unsere Baugrube auszuheben und die Kiesfilterschicht einzubringen, damit der Kellerbau (geplant für den 9.2.) beginnen kann.

Aufgrund einer späten chemischen Analyse des Bodens, erhöhter geogener Arsenwerte und einer späten Freigabe der Deponie durch die SGD sowie Schneefalls am Freitag ist in der ersten geplanten Woche leider nichts passiert. Am Montag Mittag konnte dann allerdings der Aushub beginnen und war am Mittwoch abgeschlossen. Am Donnerstag kam nochmal der Baugrundgutachter für eine Auswertung der Gründungssohle und Freitag konnte die Kiesschicht eingebracht werden. Somit ist alles vorbereitet für den Beginn des Kellerbaus am Montag :-).

Hier noch ein paar Bild von unserer meiner Meinung nach richtig schön gewordenen Baugrube.

IMG_20150207_104257 IMG_20150207_104701 IMG_20150207_104705

Ortstermin mit Erdbauer und Versorgern

Am 21. Januar hatten wir unseren Ortstermin mit den Versorgern (Wasser, Strom), dem Erdbauer und unserem Bauleitern für den Keller.

Es war alles ganz unkompliziert, alle waren auch pünktlich vor Ort. Überhaupt war ich überrascht, wie unkompliziert selbst recht kurzfristig (1 Woche), alle Teilnehmer den Termin einrichten konnten.

Nach 30 Minuten mit den Versorgern, in denen geklärt wurde, wie die Hauseinführungen und der Kanalgraben gemacht werden, waren die Versorger schon fertig. Mit dem Erdbauer gab es noch ein paar mehr Details zu klären, aber auch der konnte nach ca. 45 Minuten gehen.

Danach stand ich noch mit dem Bauleiter eine weitere knappe Stunde bei kaltem Wind auf der Straße, um einige Fragen und Hinweise zu klären und das Protokoll des Termins auszufüllen.

Neue Fragen nach dem Termin:
a) Die Baugrube beginnt so dicht am Wartungsschacht für den Kanal, dass, falls der Schacht nicht tief genug gegründet ist, er beim Ausheben evtl. instabil wird.
b) Neben dem bestehenden physikalischen Baugrundgutachten benötigen wir noch ein chemisches, um zu prüfen, ob der Boden belastungsfrei ist und auf eine normale Deponie kann. Wie sich nachträglich herausstellte, ist unsere geogene Arsenbelastung zwar über dem Grenzwert, aber dennoch deponierfähig.

Baureifmachung

Auf dem Grundstück befinden sich am rechten Rand im Moment noch einige Zwetschgenbäume, die unserer Garage im Wege stehen. Da uns die Rodung im Rahmen des Erdbaus laut Angebot etwas teuer war (1500,- zzgl. MWSt), haben wir uns bei MyHammer umgesehen – und wurden mit einer ganzen Menge Angebote versorgt – im Bereich von ca. 300 – 1800€. Auf Basis von Bewertungen, Preis, Nähe des Anbieters zum Bauplatz (auch wenn die Anfahrt bereits im Preis enthalten ist) haben wir uns für einen Anbieter aus Hockenheim für 700,-€ (inkl. MWSt.) entschieden.

IMG_20141222_163404 2

So könnte unsere Baugrube aussehen

Heute haben wir mal wieder einen Ausflug in unsere zukünftige Heimat gemacht und waren spontan überrascht, auf dem Nachbargrundstück eine Baugrube vorzufinden. Nach unserem bisherigen Kenntnisstand war das Grundstück noch nicht verkauft – das scheint sich aber geändert zu haben.

Nebenan entsteht ein Einfamilienhaus mit Keller – so dass wir sehen können, wie tief das auch bei uns werden wird und wir die Bodenbeschaffenheit ist. Die Grube geht bis an unsere Grundstücksgrenze, die Kiesschicht und das Schnurgerüst zeigen eine Breite von ca. 9 Metern – etwas schmaler als bei uns.

Ein Stückchen weiterhin unten im Baugebiet wird für ein weiteres FingerHaus gerade der Boden für die Bodenplatte geebnet – und schräg gegenüber steht ein neues Bauschild für ein weiteres FingerHaus, damit mit unserem das 5. im Bauabschnitt.

Und zu Guter letzt steht schräg links über uns jetzt auch eine Bodenplatte für ein ScanHaus.

CAM00369

CAM00372CAM00371

Jetzt aber schnell!

Wie da so manchmal ist, muss es plötzlich ganz schnell gehen. Am 24.6. kam von unserem einen Finanzberater eine Info bzgl. einer sehr attraktiven Zinssenkung, die aber nur bis zum 30.6. gültig sei. Also setzten wir uns spontan am Folgetag nochmal zusammen und haben die Details durchgesprochen. Da allmählich das Ende der Zinssenkungen wirklich mal gekommen sein müsste (mit 2,33% bei 15 Jahren und mit 2,72% bei 25 Jahren Zinsbindung, dazu 1,9% bei der KfW) haben wir uns entschlossen, endlich mal den Kreditantrag zu stellen.

Dazu sind natürlich alle möglichen Unterlagen nötig, die wir spontan einsammeln mussten. Bisher hatten wir leider von Fingerhaus noch nicht einmal unsere Vorabzeichnungen, die wir idealerweise für den Antrag bereits hätten – und uns für Mitte Juni zugesagt waren. Ein kurzer Anruf bei Fingerhaus zeigte aber, dass sie bereits am Vortag das Haus verlassen hätten und damit heute bereits in der Post sein müssten – parallel bekamen wir sicherheitshalber alles nochmal per E-Mail als PDF.

Eine weitere positive Überraschung stellte das Amtsgericht dar. Wir hatten zwar bereits eine Rechnung für den Grundbucheintrag und auch eine Abschluss-Info des Notars bekommen, ansonsten aber noch keinen Nachweis für den erfolgten Grundbucheintrag. So schickte ich Freitags vormittag ein Fax ans Grundbuchamt (voraussichtliche Lieferzeit laut Webseite: 1 Woche) – und hatte am Samstag des Grundbuchauszug im Briefkasten :-). Alternativ hatten wir bereits Kaufvertrag, Zahlungsnachweise für Kaufpreis, Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Grundbuch-Gebühr zusammengestellt.

Zusammen mit einem ganzen Stapel weiterer Unterlagen hoffen wir jetzt, dass alles komplett ist und die Finanzierungszusage auch die Zinssätze bestätigt.